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Posts Tagged ‘Cyberterror’

  1. Der Satan, das Fernrohr und ich….

    August 12, 2011 by clausi

    Seit die katholische Kirche und andere Glaubensrichtungen angesichts so hipper Dinge wie twitter und facebook immer mehr Gläubige verliert, hat man sich in der Neuzeit etwas neues einfallen lassen:

    Suchmaschinenoptimierung!

    Das neue Glaubenskonzept ist seit dem Mittelalter erprobt. Hier für die Laien unter uns das Konzept kurz erklärt:

    • Man tut Gutes unter den Armen, verschenkt Brot und macht auf Charity und hilft damit den Bedürftigen, die keine eigene Webseite bauen können, denen die das Wort des Herrn verbreiten wollen und damit auf die Gnade des Herrn angewiesen sind. Einzige Bedingung ist dass man zum richtigen Glauben findet und dem Herrn huldigt. In Scharen laufen die Gläubigen in die heiligen Hallen auf dass sie den richtigen Weg finden. Und der Herr wird über sie wachen.
    • Man sorgt dafür dass nur Gläubige, Eingeweihte und Mitglieder des Klerus die Sprache des Herrn lesen können.
    • Man stellt zunächst Regeln für die Guten auf (also man soll so Titel auf die Webseiten machen und Links und so) die Details lässt man aber fein im Dunkeln, dafür hat man dann ja den Ablasshandel bei dem Gläubige anhand einiger Zahlungen sich von Ihren Sünden und Verfehlungen sowie anderen Verirrungen freikaufen können.
    • Wenn man dann genug Gläubige hat, setzt man auf das Konzept, Gläubige mit zuviel Macht die nicht in das Konzept der heiligen Kirche zu passen dadurch abserviert, indem man sie entweder mit einem Bann belegt oder sogar kurzerhand exkommuniziert.
    • Wer einmal am falschen Drops gelutscht hat und dann dem Leibhaftigen anheim gefallen ist kann sich von mehr oder weniger seriösen Exorzisten behandeln lassen. Unter diesen tummeln sich Gestalten und Hämöopathen, die mit diversen teuren Mittelchen versuchen die Spuren des Satans wieder aus der Seele zu vertreiben, so dass man wieder Mitglied der heiligen Kirche wird. Die wissen zwar auch nicht warum der Herr die Seele des befallenen dem Leibhaftigen übereignet hat, haben aber ein paar tolle Sprüche und jede menge Weihrauch und Kristallkugeln um das Problem zu beheben.

    Nun wer von Euch erkennt Parallelen? Der sei erleuchtet im Namen des Allmächtigen Amen!


  2. Öffnungszeiten für XMLRPC

    Juli 28, 2011 by clausi

    Während sich der normale Internetnutzer mittlerweile schon an die Möglichkeit des 24/7 Pornodownloads und Schnitzelbestellungen rund um die Uhr gewöhnt hat, haben offensichtlich unsere Finanzbehörden noch Schwierigkeiten damit: Unter der Internetadresse des Bundeszentralamtes für Steuern BFF kann man zwischen 5.00h und 23.00h ausländische Umsatzsteuer-Identifikationsnummern per XMLRPC abfragen. Woran kann das liegen?

    - Möglicherweise läßt der Betriebsrat für XMLRPC-Schnittstellen keine anderen Arbeitszeiten zu.

    - Das Ausland hat ab 23.00 geschlossen.

    - Da die Pforte nicht besetzt ist muss die Firewall ausgeschaltet werden und dann können nachts ja Viren, Cyberterroristen und andere Trojaner reinkommen, die dann mit den USt-IDs einkaufen gehen. Schließlich ist man ja nicht beim Zoll der ja auch am Tag Hacker und anderes Geschwirl reinlässt.

    - Dänemark hat nicht nur die Grenzen dichtgemacht sondern auch die XML-Schnittstellen denn die Ausfuhr von XML ist in Dänemark inzwischen verboten.

    Die Post hat extra eine Unternehmensberatung eingesetzt um dieses Problem des dauernden Verfügbar-seins zu lösen: Denn es ist ja längst bekannt: Durchgehende Öffnungszeiten würden beim Nutzer zur gefürchteten Effizienzkatastrophe führen, welche z.B. auch durch leere Warteschlangen ausgelöst wird und schließlich Taumelkoma auslösen.

    Extra teure Computerpannen mussten eingeführt werden, damit die Abfertigungen auch in voll besetzten Schalterhallen nicht zu schnell abläuft. Hilft das dann immer noch nicht das Verfahren zu entschleunigen, kann man ja bei jeder zweiteren älteren Dame eine Kundenberatung über die Anlagemöglichkeiten bei der Postbank einschieben.
    Wird der Schalter dann mit einem der zufällig erhaltenen DHL-Paketbenachrichtungen doch noch innerhalb der Öffnungszeiten erreicht, kann man schlussendlich ja noch das Mittel des verschwundenen Pakets einsetzen um den Zustrom von “Kunden” im Postvollzug wirksam einzudämmen.
    Naht schließlich der Schalterschluß in einem irren Tempo heran, schließt man zwei Schalter und stellt bei dem einzig offenen ein Schildchen “Hier wird ausgebildet” hin. Der Kunde kann dann nachvollziehen wie der Postnachwuchs, der vom älteren Herrn im grauen Pollunder fachlich begleitet wird, den Kauf einer 56cent Briefmarke zum Tageserlebnis werden lässt.

     

     


  3. Cyberattacke schnell selbst gemacht

    Juli 8, 2011 by clausi

    Die Ereignisse überschlagen sich: Der SPIEGEL ONLINE hatte ja bereits darüber berichtet wie es Hackern gelungen ist praktisch alle Serverinformationen über den Zoll zu erfahren. (Dabei hätte man es wirklich einfacher haben können)

    Nun ist es auch dem Bullshit Team gelungen, diesen Angriff zu simulieren: Auf dem XP Host des Providergestützten Privatanschlusses einer in der Redaktion gehosteten Dedicated Privacy-Unit (DPU) ist es gelungen den Angriff minutiös nachzuspielen:

    Im Versuch wurde allerdings nicht ein Zoll-Rechner sondern bereits schon 19 ganze Zoll im Rackspace angegriffen – also schon eine Cyberattacke die unter realistischen Gefechtsbedingungen im Cyberwar den US-Amerikanischen Flugzeugträger USS-Redmond auf den Plan rufen würden, die mit Ihren Cybernecks und Bottle-Seals schon mal eine ganze MP3-Downloadende Dorfjugend ausrotten können.

    Natürlich wollen wir unseren Lesern und LeserInnen und draussen an den Apparaten die Einzelheiten des Angriffs nicht vorenthalten.

    Deshalb hier die einzigartige Bookofbullshit Anleitung zur Cyberattacke (Wieviele Zoll genau der Rechner hat ist hier eigentlich egal)

    • Windows Startmenü öffnen
    • Menüpunkt “Ausführen suchen und anklicken”
    • dort den Befehl “cmd” Eingeben
    • In das erscheinende Geheimfenster den Befehl “ipconfig” eingeben
    • Die erscheinenden Daten mit dem Hinweis auf eine Cyberattacke bei Spiegel Online posten

    Selbstverständlich weisen wir darauf hin, dass bereits die Eingabe des Befehls ipconfig einen Eingriff in die Privatsphäre von Rechnern und Servern darstellt.

    Also bitte nur nachmachen wenn Ihr vorher alle eure Facebook Kontakte gelöscht habt.